Armut ist sexistisch – Frauenrechte weltweit in Gefahr

Noch werden tagtäglich fast 40.000 Mädchen unter 18 Jahren zwangsverheiratet. Ca. 70% der Frauen auf dem Land sind arm, ihnen gehören weniger als ein Fünftel der Anbauflächen, aber sie produzieren bis zu 80% der Nahrungsmittel in Afrika südlich der Sahara. Allein die Erträge auf den Feldern ließen sich laut FAO um 20 bis 30% steigern, wenn Frauen den gleichen Zugang zu Landbesitz, Krediten, Märkten und Bildung wie Männer hätten. „Armut ist sexistisch – Frauenrechte weltweit in Gefahr“ soll ausloten, wie die Umsetzung von SDG 5 der UN-Agenda 2030 zu mehr Geschlechtergerechtigkeit beitragen kann.

21. April 2018, 10.30-15.00 Uhr, Einlass ab 9.45 Uhr

Baseler Hof, Esplanade 11, 20354 Hamburg

Armut ist sexistisch: Einführung, Prof. Dr. h.c. Christa Randzio-Plath, Marie-Schlei-Verein

Armut ist sexistisch: Frauengesundheit in Gefahr, Angela Bähr, Deutsche Stiftung Weltbevölkerung

Armut ist sexistisch: Zur ökonomischen Diskriminierung von Frauen, Dr. Birte Rodenberg, Sozialwissenschaftlerin und Entwicklungsexpertin

Armut ist sexistisch: Mädchen- und Frauenbildung als Schlüssel für Entwicklung, Sonja Birnbaum, Plan International Deutschland

Moderation Gabi Dobusch, MdHB

Um Anmeldung bis zum 11. April 2018 per Telefon 040 – 4149 6992 oder per Email an marie-schlei-verein@t-online.de wird gebeten.

Die Veranstaltung wird mit finanzieller Unterstützung der Norddeutschen Stiftung für Umwelt und Entwicklung durchgeführt.

Einladung 21 April 2018