Wenn die Gleichstellung von Frau und Mann nicht durchgesetzt wird, können die Nachhaltigkeitsziele nicht erreicht werden. Diese Einsicht prägte die UN- Familie, als sie die Geschlechtergerechtigkeit und die Stärkung von Frauen in Ziel 5 als  eigenständiges Ziel beschloss und gleichzeitig die Geschlechtergerechtigkeit zur Querschnittsaufgabe für alle Ziele erklärte.

Frauenrechte-in-Gefahr-Vortrag-LFR-7.5.18

Prof. Dr. h.c. Christa Randzio-Plath Konferenz 15. Februar 2018 Kampala, Uganda in Kooperation mit der Friedrich-Ebert-Stiftung

Uganda-Powerpoint-15.02.2018-The-future-of-political-feminism

Internationaler Frauentag 2018:
Es ist Zeit zu handeln – Frauenrechte weltweit in Gefahr

Weltweit protestieren Frauen zu Recht gegen Gewalt gegen Frauen, gegen Autonomieeinschränkungen und gegen Diskriminierung. Der Marie-Schlei-Verein wurde gegründet um Armut und Ungleichheit zu überwinden. Armut und Ungleichheit sind sexistisch.

2018 sind Kleinbäuerinnen in Entwicklungsländern Ziel von Frauenentwicklungsprojekten. „Kleinbäuerinnen, die in Entwicklungsländern die Ernährung der Bevölkerung gewährleisten, leiden am meisten Hunger. Hauptursachen für den Hunger sind Landenteignungen, geschlechtsspezifische Diskriminierungen, die Diskriminierung der Landwirtschaft, der fehlende Zugang der Frauen zu Landtiteln, Wasser, Beratung, Saatgut und Krediten. Das ist ein Skandal.“, so die Vorsitzende Marie-Schlei-Verein Prof. Dr. h.c. Christa Randzio-Plath.

Auch die Globalisierung geht zu Lasten der Kleinbäuerinnen, weil Konzerne zunehmend Land erwerben und die Produkte der Kleinbäuerinnen auf den Märkten nicht mit den Preisen von importierten Waren konkurrieren können. Hinzu kommen die durch den Klimawandel bedingten landwirtschaftlichen Veränderungen. Deswegen müssen Kleinbäuerinnen gefördert und geschützt werden.

In afrikanischen Projekten fördert der Marie-Schlei-Verein 150 Pilzbäuerinnen in Kasese, Uganda. Unterstützt werden auch Gemüsebäuerinnen, die in einem sogenannten Küchengarten ökologisch verträglich Möhren, Tomaten, Bohnen, Kürbisse, afrikanisches Blattgemüse und Kräuter anbauen. In zwölf kenianischen Fischteichen, Homa-Bay, züchten die Frauen in selbst ausgehobenen Teichen den besonders nährstoffreichen und eiweißhaltigen Tilapia-Fisch.

In allen diesen Projekten geht es um die wirtschaftliche Stärkung der Frauen. Damit kann nicht nur der Hunger in Afrika eingedämmt werden, sondern die Bäuerinnen erzielen ein bescheidenes Geldeinkommen, mit dem sie den Schulbesuch der Kinder, die medizinische Versorgung und die zweite Mahlzeit am Tag bezahlen können. Sie gewinnen an Selbstbewusstsein und Mitsprache in den Dörfern.

Es wird Zeit, dass die Menschenrechte von Kleinbäuerinnen und Kleinbauern in einer UN-Konvention gestärkt werden. Kleinbäuerinnen brauchen Solidarität, auch für neue Projekte. Helfen Sie helfen – jeder Euro zählt. Informieren Sie sich: http://www.marie-schlei-verein.de/ Kommen Sie zu unserer Konferenz: Armut ist sexistisch am 21.April 2018 – 10.30, Baseler Hof, Esplanade 11, Hamburg.

UN High-Level Political Forum 2017- implementation of UN Agenda 2030

The meeting of the high-level political forum on sustainable development in 2017 convened under the auspices of the Economic and Social Council, will be held from Monday, 10 July, to Wednesday, 19 July 2017; including the three-day ministerial meeting of the forum from Monday, 17 July, to Wednesday, 19 July 2017.

The theme will be „Eradicating poverty and promoting prosperity in a changing world„. The set of goals to be reviewed in depth will be the following, including Goal 17. Strengthen the means of implementation and revitalize the Global Partnership for Sustainable Development, that will be considered each year:

  • Goal 1. End poverty in all its forms everywhere
  • Goal 2. End hunger, achieve food security and improved nutrition and promote sustainable agriculture
  • Goal 3. Ensure healthy lives and promote well-being for all at all ages
  • Goal 5. Achieve gender equality and empower all women and girls
  • Goal 9. Build resilient infrastructure, promote inclusive and sustainable industrialization and foster innovation
  • Goal 14. Conserve and sustainably use the oceans, seas and marine resources for sustainable development

In accordance with paragraph 84. of the 2030 Agenda, Member States have decided that the HLPF shall carry out regular voluntary reviews of the 2030 Agenda which will include developed and developing countries as well as relevant UN entities and other stakeholders. The reviews will be state-led, involving ministerial and other relevant high-level participants, and provide a platform for partnerships, including through the participation of major groups and other relevant stakeholders.

In 2017, 44 countries have volunteered to present their national voluntary reviews to the HLPF.