Ausbildung in Leder-, Fleisch und Quinoaverarbeitung

mit der Asociación Femenina de Acción Social, Puno, Peru

Die Frauenorganisation AFAS und der Marie-Schlei-Verein haben in 4.000 Meter Höhe, nahe dem Himmel, fern von Hilfe, ein Überlebensprojekt für die Quechua-Frauen aufgebaut. Die Frauen sind furchtlos und tüchtig. 130 Quechua-Frauen stellen nach der Ausbildung bereits Matten, Decken, Teppiche, Felle und Trockenfleisch aus Alpacas, Guanacos, Vicunjas und Lamas her. Das Trockenfleisch wurde von der Universität von Puno zertifiziert. Eine weitere Ausbildung erhalten die Frauen in der Verarbeitung von andinem Getreide (Quinoa und Canihua). Die Frauen lernen die Bedeutung einer guten Ernährung durch das andine Getreide. Für die Maschinen und Verarbeitung wurde eine Werkstatt eingerichtet. Zudem werden die Frauen in Marketing und Buchhaltung ausgebildet. Sie verarbeiten die Rohstoffe selbst, ohne Zwischenhändler, und verkaufen direkt an die Endverbraucher. Dadurch steigern sie ihren Gewinn. Maschinen helfen ihnen bei der Produktion: Getreidemühle, Getreide-Pressmaschine, Getreide-Skalierungsmaschine, Getreide-Veredelungsmaschine und Quinoa-Reinigungs-Maschine. Produziert werden Mehl, Flocken und Körner. Den Frauen geht es um einen würdigen Ausweg aus der Armut und um ihre Teilhabe. Gleichzeitig verbessern sie in dieser Bergregion die Ernährung der Bevölkerung. Internationale Solidarität ist in der heutigen Zeit wichtig. Alle Menschen haben das gleiche Recht auf Würde und Rechte.

Das Projekt wird gefördert durch das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung.

Peru-Afas-Impressionen