Ausbildung in Anbau, Verarbeitung und Verkauf von Vanille
mit Hope for Rural Women , Kasese, Uganda

Im Südwesten Ugandas unterstützt der Marie-Schlei-Verein derzeit 65 Kleinbäuerinnen, die gemeinsam mit der Frauenorganisation HORUWO Vanille anbauen. Die Frauen wollen mit der Vanille Geldeinkommen für Bildung und Gesundheit erzielen. Die Vanille aus Uganda ist bekannt und verspricht gute Marktchancen. Das Kikumu Agricultural Research Centre unterstützt und berät die Frauen in ihrem Vorhaben: Sowohl das Klima der Region als auch die Böden sind für den Anbau günstig und die Vanille erzielt auf den lokalen Märkten seit langem einen stabilen und guten Preis. Damit bietet der Vanilleanbau den Frauen die Chance, eigene Einkommen zu erwirtschaften. Neben der Anschaffung der Vanille-Reben haben die Kleinbäuerinnen durch Schulungen von HORUWO das notwendige Know-how für den Anbau erworben: Die Schulungen decken die Themen Anbau, Pflege, Auswahl günstiger Wirtspflanzen, manuelle Befruchtung, Herstellung von organischem Dünger und Ernte ab. Außerdem lernen die Frauen auch die Lagerung und Verarbeitung der Vanille sowie Hygieneregeln, Marketing, Preiskalkulation und einfache Buchhaltung. Die Kleinbäuerinnen organisieren sich, um ihre Marktchancen zu verbessern und weitere Frauen einzubeziehen. Dabei werden die Frauen von dem lokalen Landwirtschaftsbüro in der Umsetzung des Projektes begleitet.

Das Projekt wird mit einem Zuschuss der Norddeutschen Stiftung für Umwelt und Entwicklung gefördert.

Uganda Vanille-Projekt