Frauengenossenschaften entstehen

mit der Vietnam Women’s Union, Vietnam

Armut ist Frauensache, auch in Vietnam. Im Gender Inequality belegt Vietnam Rang 115 von 188. Zwar bestehen beim Zugang zum Gesundheits- und zum Bildungswesen mittlerweile fast gleichberechtigte Chancen, aber im Erwerbsleben sind Frauen nach wie vor benachteiligt. Nach wie vor arbeiten viele Frauen im landwirtschaftlichen oder im informellen Sektor, arbeiten viele Stunden, haben in der Regel keine berufliche Bildung und erzielen nur geringe, nicht existenzsichernde Einkommen. Auch Gewalt gegen Frauen ist trotz der Verabschiedung eines Gesetzes gegen häusliche Gewalt (2007) stark verbreitet.

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In Zusammenarbeit mit 93 Frauen wird die Vietnam Women’s Union in fünf Provinzen Genossenschaften aufbauen, um die Frauen in ihren landwirtschaftlichen und gewerblichen Tätigkeiten zu stärken. Investitionen in die Einrichtung von Gemüse- und Blumenfelder, in die Herstellung von Reisnudeln und Korbwaren, Schulungen vom Anbau über die Funktionsweise, das Management und Finanzwesen einer Genossenschaft, Buchführung sowie Verpackung und Marketing, Ökozertifizierung sowie die Einrichtung eines gemeinsamen Verkaufszentrums in Ha Noi werden die Frauen auf dem Weg in die  ökonomische Selbständigkeit unterstützen.

Das Projekt wird gefördert durch das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung.

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