Dieses Projekt in Homa Bay läuft im Anschluss an das Projekt Nr. 324 und unterstützt 60 Witwen bei der Erwirtschaftung ihres Lebensunterhaltes. Aufbauend auf ihren Kenntnissen über Gemüseanbau und Viehhaltung, die sie in den letzten 3 ½ Jahren erlernt und angewendet haben, soll dieses Projekt der Weiterverarbeitung der landwirtschaftlichen Produkte dienen. Da Erdnüsse sowohl ergiebig anzubauen sind, als auch stark nachgefragt sind, können sie als gute Einnahmequellen dienen. Aus diesem Grund wurde ein gemeinsamer Kleinstbetrieb zur Trocknung, Röstung und Mahlung von Erdnüssen eingerichtet. Außerdem erhielten die Frauen eine Fortbildung zum Betrieb der Anlage, sowie grundlegende Marketingtechniken. Die gewonnene Erdnussbutter lässt sich sehr gut absetzen und wird von den Frauen an die Käufer ausgeliefert. Durch dieses Projekt wurde eine weitere erhebliche Einkommenssteigerung, die auch den Kindern der Witwen zugute kommt, ermöglicht.


Das Ziel der ugandischen NGO Women Call Centre ist es durch (wirtschaftliches) Empowerment von Frauen die Entstehung von lokalen, selbstständiger Frauengemeinschaften unterstützt. Unter anderem werden dadurch Projekte ermöglicht, die die Gesundheit, Frauenrechte und Einkommensmöglichkeiten fördern, sodass die Lebenssituation insgesamt verbessert wird. Im Rahmen des Projekts in der Seeregion von Kasese in Uganda sollen 50 Frauen mit HIV/ AIDS Fischernetze und –körbe für den Verkauf herstellen, sowie Fischerei Kenntnisse erwerben. Damit können sie über eine unabhängige, kontinuierliche Einnahmequelle verfügen. Zudem soll ihr Bewusstsein für ihre eigenen Recht gestärkt werden. Die Haupteinnahmequelle in der Region ist der Fischfang, doch bislang waren die Frauen oftmals abhängig von den männlichen Fischern, denen sie die Fische gegen sexuelle Gefälligkeiten abkaufen müssen und dadurch auch einem besonderem HIV/ AIDS Risiko ausgesetzt sind. Durch das Projekt wird eine freie und verbesserte Lebenssituation für die Frauen ermöglicht.

Die südafrikanische NGO Philisa Abafazi Bethu setzt sich in Kapstadt für die Sicherheit und die Unterstützung von Frauen und Mädchen ein, die Opfer von sexueller oder häuslicher Gewalt waren. Dazu bietet sie verschiedene Trainings für Frauen an um sich sowohl Management Kenntnisse, als auch Wissen über ihre Recht anzueignen. Außerdem bietet sie Notfallzentren an, die Frauen in Not oder auch ausgesetzte Kinder aufnehmen.
Lavender Hill ist ein Slum im Süden Kapstadts, wo viele an Mangelernährung leiden und eine hohe Arbeitslosigkeit sowie ein geringes Bildungsniveau herrscht. Die 20 Frauen des Projekts stammen aus den informellen Siedlungen Hillview Heights, Village Heights und Military Heights. Diese Gebiete sind so genannte „coloured areas“. Sie leben zumeist getrennt von ihren Männern, oder sind geschieden, haben aber Kinder, die sie kaum versorgen können. Während eines dreimonatigen Lehrgangs sollen sie lernen einen eigenen Garten zu bestellen. und das Erntegut weiterzuverarbeiten. Sie lernen unter anderem wie man den Boden vorbereitet, Kompost herstellt und biologische, günstige Schädlingsbekämpfung betreibt. Außerdem wird ihnen gezeigt, wie man Obst und Gemüse konserviert oder zum Beispiel zu Marmelade weiterverarbeitet. Durch diese Aufgabe sollen die Frauen einerseits lernen Verantwortung zu übernehmen. Andererseits sollen ihnen der Gemüseanbau eine gesündere Ernährung ermöglichen. Im weiteren Verlauf wird es schließlich möglich, dass sie durch den Verkauf ihrer Produkte auch Einkommen erwirtschaften. Dadurch wird eine eigenständige Versorgung möglich, die sie schützt noch einmal Opfer von häuslicher oder sexueller Gewalt zu werden.


Der Ort Muhokya war das größte Handelszentrum in der Provinz Kasese im Westen Ugandas bis HIV/Aids in den Jahren 1981 -2005 die Region heimsuchte und viele Familien und Frauen zerstörte und vertrieb. Die Überlebenden und Zurückgebliebenen sind schlecht ernährt und bitterarm.
Kikumu hat deshalb 50 Frauen innerhalb eines halben Jahres darin ausgebildet, Milchvieh und Ziegen zu halten, Milchprodukte herzustellen und zu verkaufen. Dadurch verdienen die Frauen Geld, werden selbständig und selbstbewußt, ernähren sich besser und verhüten bewußt gegen HIV/Aids.


Vom 1. August 2013 bis zum 31. Juli 2014 wurden 5o weitere Frauen aus dem indonesischen Dorf Polaman wie schon von 2011 -2012 in der Aufzucht und Verarbeitung der Früchte des Mlinjo-Baums (wissenschaftlich: Gnetum) qualifiziert. Es werden vor allem Chips und Cracker hergestellt und auch verpackt. Dafür gab es keine Vorgaben, so dass viele Packungen nicht den Standards der Gesundheitsindustrie entsprechen. Solche Qualitätsstandards müssen nun vermittelt und auch erreicht werden, um die verpackten Produkte auch verkaufen zu können.
Zwanzig der Frauen sind noch in Alphabetisierungskursen und können nur wenig lesen und schreiben. Sie müssen intensiv unterstützt werden. Um insgesamt die Produktivität der Frauen zu erhöhen, gründeten einige Mitglieder eine Mikrokredit-Gruppe. Insgesamt verbessert sich die Bildungs-und Einkommenssituation der Frauen und Familien positiv. Die Produktion ist gestiegen ebenso die Qualität der Produkte.
Mit der indonesischen Partnerorganisation arbeitet der MSV seit etlichen Jahren zusammen und setzt diese Kooperation zugunsten besserer Lebensverhältnisse der Frauen in ländlichen Regionen auch fort.



Im heißen unterentwickelten Distrikt Kasese in Uganda gibt es den Salzsee „Katwe“. Er bietet Arbeit für 3000 Männer, aber nicht für Frauen. Die Männer bauen das Salz ab, die Frauen haben dazu keinerlei Kenntnisse und auch keinen Zugang zu Land und Minen. Das will „Act Woman Foundation“ ändern und 80 Frauen aus der Region darin ausbilden, Salz abzubauen, zu verarbeiten , zu veredeln und zu verkaufen. Viele der Frauen haben bisher als Prostituierte zu überleben versucht und sind an HIV/Aids erkrankt. Sie sind bitter arm und schlecht ernährt. Das soll sich durch dieses Projekt ändern.


The 3 year project “Contribution to food security, sovereignty and empowerment for the exercise of the rights of indigenous women from the Pedro Moncayo and Otavalo Cantons” aims to help improve the food security and sovereignty and the exercise of the rights of 90 indigenous women and their families from Pedro Moncayo and Otavalo.
The project focuses on four components: 1. Modernization of milk production to increase the income of the indigenous women; 2. Implementation of diversified garden vegetables and Andean crop of high nutritional value; 3. Technical training for indigenous women to improve the quality of theirs pastures and feeding cows; to use agro-ecological and organic technologies in order to sustainably manage natural resources such as paramo, water sources and soil; and 4. Trainings in rural microenterprise management for the sustainable management of their business and trainings in women’s rights in order to raise their self esteem and empower them to achieve greater security and improve their position in their communities and local society.
As a way to support the production of milk, the project will set up a mini warehouse to store livestock supplies, which will be managed the Women’s Association. Furthermore, 4 reservoirs of craft water will be set up in order to hold water for watering the diversified household plots of the women during the hot summer months. In this way the production will not be affected by the lack of water.

Diese nepalesische NGO hat es sich zum Ziel gesetzt die Einkommenssituation der Bevölkerung in Nepal zu verbessern und sich besonders für soziale und Gendergerechtigkeit stark zu machen. Dazu bietet sie Weiterbildungs- und Einkommen generierende Maßnahmen an und fördert die Beteiligung von Frauen an demokratischen Entscheidungsprozessen. Im Rahmen dessen hat sie beispielsweise Computerkurse oder Trainings zu Kleinstbetrieben angeboten.
Die Distrikte Bhaktapur, Sunsari und Kavre sind zentral gelegene Regionen Nepals. Die Bevölkerung ernährt sich zum Großteil von Subsitenzwirtschaft in Mais- und Reisanbau. Frauen verdienen fast 50 Prozent weniger als Männer und sind nur zu einem sehr geringen Teil in Besitz von Grundstücken oder Tieren. Diese Ungleichheit hat ihren Ursprung teilweise in traditionellen Vorstellungen. Aus diesem Grund sollen zunächst 231 Frauen von Trainings in einem der Bereiche Gemüseanbau, Viehzucht oder Ladenmanagement profitieren. Durch die Umstellung auf unterschiedliche Gemüsesorten wie beispielsweise Spinat, Tomaten, Kürbisse und Bohnen kann mehrmals im Jahr geerntet werden. Außerdem erlernen die Frauen wie durch Kompost-Dünger und organische Pestizide der Ertrag gesteigert werden kann. Im Rahmen der Viehzucht Trainings lernen die Frauen wie sie die Tiere ordnungsgemäß pflegen, aber auch wie sie Milchprodukte herstellen und verkaufen. In den Distrikten Sindhupalchok und Jhapa findet im Anschluss an ein Projekt im letzten Jahr ein Training zu Tiermedizin statt, sodass die Frauen ihre Tiere selbst versorgen können und seltener teure Ärzte in Anspruch nehmen müssen. Die Ausbildung im Bereich Ladenmanagement beinhaltet den Einkauf und Verkauf (inklusive der Berechnung einer Gewinnmarge) von Produkten, die Preisbestimmung, das allgemeine Management eines Kleinladens und den täglichen Kassensturz, um einen Überblick über die finanzielle Situation des Ladens zu behalten. Die Geschäfte der Frauen werden Dinge für den täglichen Gebrauch anbieten, die die Menschen in den Gemeinden benötigen, aber bislang nur schwer erreichbar sind.
Diese praktischen Ausbildungen werden begleitet von Fortbildungen im Bereich Genderfragen, Gleichberechtigung und Selbstständigkeit. Dieses Wissen ist besonders wichtig, da die Frauen nur so die notwendige Zuversicht bekommen tatsächlich ein eigene Erwerbstätigkeit aufzunehmen. Einkommen zu gewinnen. Die ausgebildeten Frauen werden dann ihr Wissen an weitere Frauen vermitteln, sodass schließlich insgesamt 675 Frauen die Möglichkeit haben selbstständig Einkommen zu erwirtschaften.


The Integrated Rural Women Development Empowerment Program (IRWDP) is a training initiative proposed by Women’s Foundation (WF) for the empowerment of women in four rural districts in Nepal, namely Bhaktapur, Sunsari, Kavre, Jhapa and Sindhupalchok. For Bhaktapur, Sunsari and Kavre, three programs namely, Leadership Development and Gender Equality Training, Micro-Credit and Savings Training and Vocational Training (specifically in the areas of animal rearing, vegetable farming and shop management), will be provided to the 207 women (Another 675 women will be trained by the 207 women). Separately, the women in the districts of Jhapa and Sindhupalchok will receive training in Veterinary Practices and Animal Healthcare.
Nepal is a highly patriarchal country where women are being discriminated in almost all aspects of society. Therefore the overall objective of the project “Vocational training for Nepalese rural women in five districts” is, firstly, the empowerment of women who had been victimized due to various forms of social discrimination and exclusion. The programs, especially the Leadership Development and Gender Equality Training, will increase the awareness of women of the social discrimination and exclusion problems they face, and solutions to address these problems.
Micro-Credit and Savings Training will educate women on entrepreneurship, business and finance allowing them to better manage their own finances and start income generating activities. It will also play a crucial role in localizing the financing mechanisms in the selected districts, improving the access to funds for the women.
Animal rearing is suitable for the women in the selected districts because they have open and spacious land for animals to graze. Similarly, vegetable farming is already a common occupation of women in these districts. This is an activity with a good income generation potential because the urban parts of Nepal continually to demand vegetables from farms in the rural areas. Finally, shop management will allow the women to start their own little business in their villages or gain employment.




The 18 months project „Poverty alleviation and socio-economic empowerment of rural women in Western Kenya“ aims at addressing the specific needs of employment and income generation activities for rural women in Western Kenya. The project shall target 200 young, middle aged and elderly women drawn from Homa-Bay and Nyamira Counties (100 from each location). They shall receive separate vocational training based on group interests, proximity to the project sites, business premises.
The women shall be trained on new technologies in value addition which shall require basic hand held machines especially for potato chips and crafts, hybrid banana growing from Kenya Agricultural Research Institute (KARI), and new methods of poultry farming for maximum yield.
Also the online store shall be developed during the project implementation period. This is meant to be a market whereby the project women meet buyers from beyond their local areas including internationally.
Economic empowerment of women in rural areas is expected to build confidence and lead to an increase in women’s decision making power in both the private and public spheres. Moreover, as violence against women (VAW) is a growing area of concern in the target regions, curbing it and promoting gender equality is a major component of the project. The project adopts a participatory, gender sensitive and environmentally sounds approach to help achieve the national goals of poverty reduction and development.




Together with our partner, Instituto Politecnico Tomas Katari (IPTK), we are running a 12 months project „Strengthening the productive and organizational network of rural and migrant women from the Sucre Municipality“ that is located in the rural districts 6 and 7 of the Municipality of Sucre, with more than 18,000 inhabitants who mostly live in extreme poverty. This situation causes a serious deterioration of human resources, especially for the most vulnerable part of the population, such as children under 5, pregnant women etc. The quality and quantity of their food does not cover the recommended minimum requirements, which makes most of the population aged 18 to 50 years migrate in search of better opportunities to various cities where they likewise live in very poor conditions.
The project aims to strengthen the production and organization of rural and migrant women and migrants and thus contribute to the reduction of poverty, gender inequality and exclusion of peasant families in rural areas of the municipality of Sucre.
The beneficiaries of the project are 146 women that belong to 10 economic organisations from 24 rural communities from Sucre. They will be trained to improve and strengthen their technical skills in small-scale handicraft production and to manage their economic activities. This will result in higher incomes for the support of their families, better food and higher life conditions. The women will also be trained to actively participate in the socio-political life of the municipality, the department and the country.