In den Randzonen von Arbieto, einer Kleinstadt im Departamento Cochabamba, Bolivien, werden 62 Frauen und indirekt ihre Familienangehörigen im Anbau von Gemüse und Bewässerungsmanagement gefördert. Bei den Teilnehmerinnen handelt es sich um arme bis extrem arme Quechua Migrant*innen, die überwiegend aus dem ländlichen Norden der Provinz Potosí stammen und in Familienverbänden zusammenleben. Durch das Projekt sollen die Lebensumstände der Frauen verbessert, die Folgen des Klimawandels abgeschwächt und der durch die Covid-19-Pandemie verursachte Mangel an Nahrungsmitteln bekämpft werden.

Vor Ort wird das Projekt von der Organisation Asociación Agroecología y Fe durchgeführt. Die Frauen erhalten in dem 12-monatigen Projekt sowohl Trainings und Kurse zu technischen Aspekten bei der Ernte, effizienter Nutzung von Wasser und agrarökologischer Lebensmittelproduktion als auch zu Frauenrechten und Geschlechtergerechtigkeit. Hausgärten, Wassertanks und Halbschattengitter für den Anbau von Gemüse wie Tomaten, Rüben, Mangold, Sellerie, Rote Beete, Kohl, Spinat, Salat, Möhren, Kürbis etc. sollen die Ernährungssituation der Frauen und ihrer Familien verbessern und ihnen durch den Verkauf von Überschüssen helfen, ein eigenes Einkommen zu erwirtschaften.

Unterstützt von der Georg Kraus Stiftung – Gemeinnützige Stiftung für Intern. Entwicklungszusammenarbeit.