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	<title>Menschenrechte in der Wirtschaft Archive - Marie-Schlei-Verein e.V.</title>
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	<description>Entwicklungsprojekte für Frauen im Globalen Süden</description>
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	<title>Menschenrechte in der Wirtschaft Archive - Marie-Schlei-Verein e.V.</title>
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		<title>Lieferkettengesetz Ja &#8211; Geschlechtergerechtes Lieferketten Gesetz nein!</title>
		<link>https://www.marie-schlei-verein.de/lieferkettengesetz/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[MSV]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 15 Feb 2021 14:20:44 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Pressemitteilung]]></category>
		<category><![CDATA[Gender]]></category>
		<category><![CDATA[Geschlechtergerechtigkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Gleichberechtigung]]></category>
		<category><![CDATA[Liefer- und Produktionsketten]]></category>
		<category><![CDATA[Menschenrechte in der Wirtschaft]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der Beitrag <a href="https://www.marie-schlei-verein.de/lieferkettengesetz/">Lieferkettengesetz Ja &#8211; Geschlechtergerechtes Lieferketten Gesetz nein!</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.marie-schlei-verein.de">Marie-Schlei-Verein e.V.</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Lieferkettengesetz Ja- Geschlechtergerechtes Lieferketten Gesetz nein!</strong></p>
<p><img fetchpriority="high" decoding="async" class="alignleft size-medium wp-image-6224" src="https://www.marie-schlei-verein.de/wp-content/uploads/2019/10/person-690245_640-300x199.jpg" alt="" width="300" height="199" srcset="https://www.marie-schlei-verein.de/wp-content/uploads/2019/10/person-690245_640-300x199.jpg 300w, https://www.marie-schlei-verein.de/wp-content/uploads/2019/10/person-690245_640.jpg 640w, https://www.marie-schlei-verein.de/wp-content/uploads/2019/10/person-690245_640-450x299.jpg 450w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" />15.02.2021, Hamburg</p>
<p>Der Marie-Schlei-Verein begrüßt im Interesse der vielen Frauen, die unter menschenunwürdigen Bedingungen Produkte für den europäischen und deutschen Markt herstellen, das deutsche Lieferkettengesetz. Menschenrechtsschutz und faire Arbeitsbedingungen müssen entlang der gesamten Lieferketten gelten. Das Lieferkettengesetz wird Unternehmen in Zukunft verpflichten, ihrer menschenrechtlichen Sorgfaltspflicht im gesamten Produktionsprozess nachzukommen. Die Einhaltung von Menschenrechten ist keine Frage von Freiwilligkeit mehr.</p>
<p>Allerdings ist das Gesetz halbherzig, weil es keine gerichtlichen Sanktionen gibt. Außerdem ist das Lieferkettengesetz frauendiskriminierend. Es gibt weder ein Engagement für geschlechtergerechte Lieferketten noch ein Engagement gegen frauendiskriminierende Praktiken in den Produktionsländern. Dabei machen Frauen die Mehrheit der Arbeiterinnen aus und sind Willkür, Lohnungleichheit und Gewalt ausgesetzt &#8211; in Asien und Lateinamerika vor allem. Die grauenhaften Brände in Bangladesch sind allen noch bewusst. „Gender Economic Empowerment ist nur möglich, wenn menschenrechtliche gendergerechte Grundwerte respektiert werden.“, so Christa Randzio- Plath, Vorsitzende Marie-Schlei-Verein.</p>
<p>Durch die Einrichtung von staatlichen Kontrollbehörden und Vor-Ort-Kontrollen in Unternehmen soll die Umsetzung des Lieferkettengesetzes gewährleistet werden. Bei Verstößen können Buß- und Zwangsgelder verhängt werden, die in einen Fonds zur Stärkung menschenrechtlicher Sorgfalt fließen sollen. NGOs und Gewerkschaften sollen zukünftig die Möglichkeit haben, Betroffene vor Gericht zu vertreten. Unternehmen erhalten durch das Gesetz endlich Rechtssicherheit für ihre unternehmerischen Sorgfaltspflichten. Und wer sich bereits jetzt für Menschenrechtsschutz entlang der Lieferkette einsetzt, wird zukünftig im Wettbewerb nicht mehr benachteiligt. Es ist zu begrüßen, dass die EU-Kommission 2021 auf Vorschlag des Europäischen Parlaments einen Vorschlag für EU-weite gesetzliche Regelungen machen wird, bei dem die Haftung der Unternehmen im Vordergrund stehen wird und Schadensersatzansprüche der Betroffenen durchsetzbar möglich werden sollen.</p>
<p>Lizenzfreie Fotos von pixabay und (c) Marie-Schlei-Verein.</p>
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<p>Der Beitrag <a href="https://www.marie-schlei-verein.de/lieferkettengesetz/">Lieferkettengesetz Ja &#8211; Geschlechtergerechtes Lieferketten Gesetz nein!</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.marie-schlei-verein.de">Marie-Schlei-Verein e.V.</a>.</p>
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		<title>Nachbetrachtung zur Fachkonferenz &#8222;Geschlechtergerechte Liefer- und Produktionsketten&#8220;, 27.10.2020</title>
		<link>https://www.marie-schlei-verein.de/geschlechtergerechte-lieferketten/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[MSV]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 24 Nov 2020 12:05:36 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>
		<category><![CDATA[Gender]]></category>
		<category><![CDATA[Geschlechtergerechtigkeit]]></category>
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		<category><![CDATA[Liefer- und Produktionsketten]]></category>
		<category><![CDATA[Menschenrechte in der Wirtschaft]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der Beitrag <a href="https://www.marie-schlei-verein.de/geschlechtergerechte-lieferketten/">Nachbetrachtung zur Fachkonferenz &#8222;Geschlechtergerechte Liefer- und Produktionsketten&#8220;, 27.10.2020</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.marie-schlei-verein.de">Marie-Schlei-Verein e.V.</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>„Ohne Alternative: Geschlechtergerechte Liefer- und Produktionsketten &#8211; wie wir Wirtschaft, Menschenrechte und Gender zusammendenken müssen!“</strong></p>
<p>Dr. Gisela Burckhardt (FEMNET), Gabriele Heinrich (MdB, SPD), Maren Leifker (Brot für die Welt), Mariangela Linoci (UNCTAD), Prof. Dr. h.c. Christa Randzio-Plath (Marie-Schlei-Verein e.V.), Armelle Seby (Industrial Global Union), Karolin Seitz (Global Policy Forum) und Franziska Korn (Friedrich- Ebert-Stiftung, Moderation) diskutierten gemeinsam mit den Teilnehmer*innen über die Notwendigkeit eines geschlechtergerechten Lieferkettengesetzes.</p>
<p><img decoding="async" class="alignleft size-medium wp-image-3642" src="https://www.marie-schlei-verein.de/wp-content/uploads/2018/03/Frauen-Empowerment-1-300x225.jpg" alt="" width="300" height="225" srcset="https://www.marie-schlei-verein.de/wp-content/uploads/2018/03/Frauen-Empowerment-1-300x225.jpg 300w, https://www.marie-schlei-verein.de/wp-content/uploads/2018/03/Frauen-Empowerment-1-768x576.jpg 768w, https://www.marie-schlei-verein.de/wp-content/uploads/2018/03/Frauen-Empowerment-1-705x529.jpg 705w, https://www.marie-schlei-verein.de/wp-content/uploads/2018/03/Frauen-Empowerment-1-450x338.jpg 450w, https://www.marie-schlei-verein.de/wp-content/uploads/2018/03/Frauen-Empowerment-1.jpg 960w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" />Die meisten transnationalen Unternehmen lassen in Ländern produzieren, die die Ilo Konventionen Nr. 87 und Nr. 98 &#8211; Vereinigungsfreiheit, Vereinigungsrecht und Recht auf Kollektivverhandlungen &#8211; nicht ratifiziert haben. Da, wo keine Gewerkschaften aktiv sind und Frauen sich nicht organisieren können, können und werden ihre Rechte auch eingehalten und ihre Arbeitskraft wird ausgebeutet.</p>
<p>Von den 60 bis 70 Mio. Menschen, die weltweit in der Textilindustrie arbeiten, sind 80 % Frauen. Dabei beträgt der Mindestlohn für Frauen in Vollzeit, in beispielsweise Bangladesch, 80 € im Monat. Hinzu kommen viele unsichtbare Frauen, die informell im Textilsektor z.B. in Heimarbeit arbeiten und noch weniger verdienen. Der Lohnanteil am Endpreis von Textilprodukten beträgt dabei hierzulande im Schnitt 1 %.</p>
<p>Auch in der Automobil- und Elektroindustrie arbeiten viele Frauen, vor allem in den Bereichen Elektronik und Verdrahtung, zu vergleichsweise unterbezahlten und rechtsfreien Bedingungen. Auf beispielsweise den Philippinen verdienen Frauen 7 $ Dollar am Tag. Durch die Intensivierung des Sektors durch beispielsweise kürzere Produktionszyklen nimmt der Druck dabei auf die Arbeitenden wie durch Akkord, aber auch die Prekarisierung durch beispielsweise Leiharbeit zu. Häufig fehlen Verträge, Arbeitsschutz und Arbeitssicherheit. Migrantische Arbeiterinnen werden zudem noch unter Druck gesetzt, indem beispielsweise ihre Pässe einbehalten werden.</p>
<p>Im Management und leitenden Posten sind Frauen kaum anzutreffen. Zahlen werden von Unternehmen nicht erhoben und zur Verfügung gestellt. Es obliegt der Zivilgesellschaft, diese Daten zu erheben und zu veröffentlichen.</p>
<p>Die dafür mitverantwortlichen transnationalen Konzerne fühlen sich dabei in ihren Profitabsichten, bei just-in-time-Produktionen und dem Kampf um Marktanteile, abhängig von diesen Billiglohnländern. Die oft zur Schau gestellten Unternehmenswerte &#8211; wie Nachhaltigkeit, Diversität und Gleichberechtigung &#8211; der Global Player in den Sektoren Elektronik, Industrie und Minen, finden sich hingegen nicht im Alltag der Arbeiterinnen wieder.</p>
<p><img fetchpriority="high" decoding="async" class="alignleft size-medium wp-image-6224" src="https://www.marie-schlei-verein.de/wp-content/uploads/2019/10/person-690245_640-300x199.jpg" alt="" width="300" height="199" srcset="https://www.marie-schlei-verein.de/wp-content/uploads/2019/10/person-690245_640-300x199.jpg 300w, https://www.marie-schlei-verein.de/wp-content/uploads/2019/10/person-690245_640.jpg 640w, https://www.marie-schlei-verein.de/wp-content/uploads/2019/10/person-690245_640-450x299.jpg 450w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" />Gleichzeitig ist auch der internationale Handel nicht geschlechtsneutral und benachteiligt Frauen überproportional. Frauen sind seltener in der Lage, von den Chancen der Handelsliberalisierung zu profitieren, da sie nur vermindert über produktive Ressourcen wie Land, Vermögenswerte, Kredite, Informationen, Technologie oder Zugang zu Märkten verfügen. Wenn dann Regierungen aufgrund geringerer Einnahmen durch Handelsliberalisierung &#8211; Wegfall von Zöllen oder Unternehmenssteuern &#8211; ihre Sozialausgaben für Gesundheit und Bildung kürzen, trifft dies wieder die Frauen – mit Kindern, Familie und Sorgearbeit &#8211; überproportional. Dabei nutzt neoliberale Wirtschaft vor allem Frauen in ihren Produktionsstätten als eine ausbeutbare und damit profitmaximierende Ressource. Auch wenn es bereits bilaterale Handelsabkommen gibt, die die Gender-Unterschiede berücksichtigen, fehlen immer noch rechtsbindende Abkommen, die die Umsetzung von Frauenrechte durchsetzen.</p>
<p>Insgesamt sieht es so aus, als ob es noch dauern wird, bis internationale und nationale Menschen- und Frauenrechte gesetzlich und bindend in Wirtschaft und Handel verankert werden. Die Bundesregierung, der in diesem Prozess aufgrund der Wirtschaftsmacht Deutschlands eine besondere Vorreiterrolle zukommt, diskutiert weiterhin das Lieferkettengesetz, dass endlich die Unternehmen für den Menschenrechtsschutz in die Pflicht nehmen soll, da jahrelange Freiwilligkeit bisher keine positiven Änderungen bewirkt hat. Aktuell werden die wirtschaftlichen Einbußen von Unternehmen durch Corona in die Debatte geführt, um gegen Beschränkungen von Unternehmen durch die Wahrung von Menschen- und Umweltrechten zu argumentieren. Auch der Entwurf der europäischen Gesetzgebung zur menschenrechtlichen Sorgfaltspflicht von Unternehmen sowie der grundlegenden Reform ihrer Handels- und Investitionspolitik ist noch in Arbeit.</p>
<p><a href="https://www.marie-schlei-verein.de/wp-content/uploads/2020/07/Papier_Geschlechtergerechtigkeit_in_globalen_Lieferketten_WEB.pdf">Für Interessierte hier nochmals das Papier &#8222;Geschlechtergerechtigkeit in globalen Lieferketten&#8220;.</a></p>
<p>Lizenzfreie Fotos von pixabay und (c) Marie-Schlei-Verein.</p>
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<p>Der Beitrag <a href="https://www.marie-schlei-verein.de/geschlechtergerechte-lieferketten/">Nachbetrachtung zur Fachkonferenz &#8222;Geschlechtergerechte Liefer- und Produktionsketten&#8220;, 27.10.2020</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.marie-schlei-verein.de">Marie-Schlei-Verein e.V.</a>.</p>
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		<title>Einladung zum Fachgespräch &#8222;Ohne Alternative: Geschlechtergerechte Liefer- und Produktionsketten&#8220;</title>
		<link>https://www.marie-schlei-verein.de/onlinekonferenzlieferketten/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[MSV]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 13 Oct 2020 13:13:58 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>
		<category><![CDATA[Gender]]></category>
		<category><![CDATA[globale Lieferketten]]></category>
		<category><![CDATA[Menschenrechte in der Wirtschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Nachhaltigkeit]]></category>
		<category><![CDATA[UN-Agenda 2030]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der Beitrag <a href="https://www.marie-schlei-verein.de/onlinekonferenzlieferketten/">Einladung zum Fachgespräch &#8222;Ohne Alternative: Geschlechtergerechte Liefer- und Produktionsketten&#8220;</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.marie-schlei-verein.de">Marie-Schlei-Verein e.V.</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Ohne Alternative: Geschlechtergerechte Liefer- und Produktionsketten </strong></p>
<p><strong>Wie wir Wirtschaft, Menschenrechte und Gender zusammendenken müssen!</strong></p>
<p><strong>27. Oktober 2020, 13:00 – 15:00 Uhr Online</strong></p>
<p><img decoding="async" class="alignleft wp-image-6224" src="https://www.marie-schlei-verein.de/wp-content/uploads/2019/10/person-690245_640-300x199.jpg" alt="" width="336" height="223" srcset="https://www.marie-schlei-verein.de/wp-content/uploads/2019/10/person-690245_640-300x199.jpg 300w, https://www.marie-schlei-verein.de/wp-content/uploads/2019/10/person-690245_640.jpg 640w, https://www.marie-schlei-verein.de/wp-content/uploads/2019/10/person-690245_640-450x299.jpg 450w" sizes="(max-width: 336px) 100vw, 336px" /><br />
<strong><a href="https://www.fes.de/veranstaltungen/?Veranummer=250341">JETZT ANMELDEN AUF DER WEBSEITE DER FRIEDRICH-EBERT-STIFTUNG!</a></strong></p>
<p>Die Bedeutung von Frauen für die Weltwirtschaft ist immens: Viele Branchen weltweit sind abhängig von ihrer Arbeitskraft. Zudem sind sie – unbezahlt und oft zusätzlich zu ihrer Lohnarbeit – mehrheitlich verantwortlich für Haushalt, Kindererziehung und Pflege. Ohne diese bezahlten und unbezahlten Arbeiten würde unser globales Wirtschaftsmodell nicht funktionieren.</p>
<p>Gleichzeitig sind Frauen und Mädchen in globalen Wertschöpfungsketten mit unterschiedlichen Formen von Diskriminierungen und sexualisierter Gewalt konfrontiert. Zugänge zu effektiven Beschwerdemechanismen fehlen häufig.</p>
<p>Vor diesem Hintergrund muss der Faktor „Geschlecht“ stärker in die Debatte um Wirtschaft und Menschenrechte integriert werden. 2019 legte eine Arbeitsgruppe des „Forum on Business and Human Rights“ der UN den Bericht „Gender dimension of the Guiding Principles on Business and Human Rights“ vor, der erstmals Vorschläge für geschlechtergerechte Produktionsnetzwerke formulierte. In diesem Jahr ist das Papier „Geschlechtergerechtigkeit in globalen Lieferketten“ von einem breiten Bündnis aus zivilgesellschaftlichen Akteuren erschienen, die Forderungen an Politik und Unternehmen richten.</p>
<p>Fest steht: Wenn wir globales Wirtschaften menschenrechtskonform und nachhaltig gestalten wollen, müssen wir die besonderen Bedürfnisse von Frauen und Mädchen in den Blick nehmen. Die Diskussionen um menschenrechtliche Sorgfaltspflicht und deren gesetzliche Verankerung auf nationaler, europäischer und internationaler Ebene&nbsp; bieten einen wichtigen Hebel für die Verankerung von Geschlechtergerechtigkeit in globalen Wertschöpfungsketten.</p>
<p>Wir möchten Sie herzlich zu unserem Fachgespräch einladen. Im Fokus werden die Situationen von Frauen in globalen Wertschöpfungsketten stehen sowie verschiedene Strategien und Politiken für eine geschlechtergerechte Umsetzung der UN Leitprinzipien für Wirtschaft und Menschenrechte.</p>
<p>Wir freuen uns auf den Austausch mit Ihnen!</p>
<p>Mit freundlichen Grüßen<br />
Prof. Dr. h.c. Christa Randzio-Plath, Marie-Schlei-Verein<br />
Franziska Korn, Friedrich-Ebert-Stiftung</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-6843 aligncenter" src="https://www.marie-schlei-verein.de/wp-content/uploads/2020/10/fesmarieschleiverein-300x32.png" alt="" width="356" height="38" srcset="https://www.marie-schlei-verein.de/wp-content/uploads/2020/10/fesmarieschleiverein-300x32.png 300w, https://www.marie-schlei-verein.de/wp-content/uploads/2020/10/fesmarieschleiverein-768x82.png 768w, https://www.marie-schlei-verein.de/wp-content/uploads/2020/10/fesmarieschleiverein-705x75.png 705w, https://www.marie-schlei-verein.de/wp-content/uploads/2020/10/fesmarieschleiverein-450x48.png 450w, https://www.marie-schlei-verein.de/wp-content/uploads/2020/10/fesmarieschleiverein.png 829w" sizes="(max-width: 356px) 100vw, 356px" /></p>
<p><strong>Organisatorisches und Anmeldung</strong></p>
<p>Die Veranstaltung wird simultan in Deutsch und Englisch gedolmetscht.</p>
<p>Weitere Informationen entnehmen Sie bitte dem <a href="https://www.fes.de/public/FES/Newsletter-Bilder_IEZ/GePol/MailingsDoc/20201027_Lieferketten_Gender_Programm_de.pdf">→ Programm</a></p>
<p>Bitte melden Sie sich über folgenden Link an:</p>
<p><strong><a href="https://www.fes.de/veranstaltungen/?Veranummer=250341">https://www.fes.de/veranstaltungen/?Veranummer=250341</a></strong></p>
<p>Anmeldeschluss ist der<strong> 23.Oktober</strong>. Die Zugangsdaten zum Zoom-Raum erhalten Sie einen Tag vor der Veranstaltung per E-Mail.</p>
<p>Foto CC pixabay person-690245_640</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.marie-schlei-verein.de/onlinekonferenzlieferketten/">Einladung zum Fachgespräch &#8222;Ohne Alternative: Geschlechtergerechte Liefer- und Produktionsketten&#8220;</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.marie-schlei-verein.de">Marie-Schlei-Verein e.V.</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Pressemitteilung 09.09.2020</title>
		<link>https://www.marie-schlei-verein.de/frauentragenzufriedenbei/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[MSV]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 09 Sep 2020 11:02:49 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Pressemitteilung]]></category>
		<category><![CDATA[Gender]]></category>
		<category><![CDATA[Geschlechtergerechtigkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Gleichberechtigung]]></category>
		<category><![CDATA[globale Lieferketten]]></category>
		<category><![CDATA[Menschenrechte in der Wirtschaft]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der Beitrag <a href="https://www.marie-schlei-verein.de/frauentragenzufriedenbei/">Pressemitteilung 09.09.2020</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.marie-schlei-verein.de">Marie-Schlei-Verein e.V.</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Frauen tragen zu Frieden bei</strong></p>
<p>2020 feiern wir den Durchbruch einer emanzipatorischen Meisterleistung: die UN-Völkergemeinschaft erkennt die besondere Rolle, aber auch die besondere Verwundbarkeit von Frauen in Konflikten und Kriegen an.</p>
<p>Diese Welt ist unruhiger geworden, nur konzentrieren sich Kriege auf andere Kontinente als Europa und viele Konflikte und Kriege sind nicht grenzübergreifend, sondern haben mit ethnischen Konflikten zu tun.</p>
<p>Der UN-Sicherheitsrat beschloss 2000 die UN-Resolution 1325. Sie will Frauen vor sexueller Gewalt schützen. Schließlich haben der Balkan-Krieg wie auch der Kongo-Konflikt die Massenvergewaltigungen von Frauen als Kriegswaffe horrifiziert. Erstmals werden Massenvergewaltigungen auch vom Internationalen Strafgerichtshof als Verbrechen gegen die Menschlichkeit klassifiziert und verurteilt. Die Resolution 1325 will aber mehr, sie will Frauen an Entscheidungen über Krieg und Frieden beteiligen, um Lösungen und Friedensverhandlungen wirksamer zu machen. Es heißt nach UN- Berichten, dass Friedensabkommen, die &nbsp;mit Partizipation von Frauen verhandelt worden sind, länger Bestand haben sollen. Leider sind bis heute nur wenige Frauen an Verhandlungen über Konfliktlösungen beteiligt. Das will der UN- Generalsekretär jetzt zu Recht ändern.</p>
<p>„Wir brauchen mehr Schutz von und für F rauen in bewaffneten Konflikten, „so die Vorsitzende Marie Schlei-Verein Christa Randzio- Plath. Gebraucht werden aber auch die Frauen als Friedensvermittlerin, die in Vor- und Nach-Konfliktzeiten zu Frieden beitragen können. Im Afrika der Fünf Seen, in Kolumbien und El Salvador beispielsweise waren Frauen als Friedensvermittlerinnen wichtig. Das wirkt sich- wie in unseren Frauen-Economic-Empowerment-Projekten nachweisbar- positiv auf Frauen in der Region aus.“</p>
<p>Foto (C) Marie-Schlei-Verein</p>
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<p>Der Beitrag <a href="https://www.marie-schlei-verein.de/frauentragenzufriedenbei/">Pressemitteilung 09.09.2020</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.marie-schlei-verein.de">Marie-Schlei-Verein e.V.</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Positionspapier Geschlechtergerechtigkeit in globalen Lieferketten</title>
		<link>https://www.marie-schlei-verein.de/geschlechtergerechtigkeit-in-globalen-lieferketten/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[MSV]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 14 Jul 2020 11:36:25 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>
		<category><![CDATA[Publikationen]]></category>
		<category><![CDATA[Gender]]></category>
		<category><![CDATA[Geschlechtergerechtigkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Gleichberechtigung]]></category>
		<category><![CDATA[globale Lieferketten]]></category>
		<category><![CDATA[Menschenrechte in der Wirtschaft]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.marie-schlei-verein.de/?p=6775</guid>

					<description><![CDATA[<p>Der Beitrag <a href="https://www.marie-schlei-verein.de/geschlechtergerechtigkeit-in-globalen-lieferketten/">Positionspapier Geschlechtergerechtigkeit in globalen Lieferketten</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.marie-schlei-verein.de">Marie-Schlei-Verein e.V.</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Der Beitrag <a href="https://www.marie-schlei-verein.de/geschlechtergerechtigkeit-in-globalen-lieferketten/">Positionspapier Geschlechtergerechtigkeit in globalen Lieferketten</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.marie-schlei-verein.de">Marie-Schlei-Verein e.V.</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Fachgespräch Geschlechtergerechte Produktionsnetzwerke fällt aus</title>
		<link>https://www.marie-schlei-verein.de/geschlechtergerechte-produktionsnetzwerke/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[MSV]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 17 Oct 2019 08:53:06 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>
		<category><![CDATA[Feminismus]]></category>
		<category><![CDATA[Frauenrechte]]></category>
		<category><![CDATA[Gender]]></category>
		<category><![CDATA[Gleichstellung]]></category>
		<category><![CDATA[Menschenrechte in der Wirtschaft]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.marie-schlei-verein.de/?p=6223</guid>

					<description><![CDATA[<p>Der Beitrag <a href="https://www.marie-schlei-verein.de/geschlechtergerechte-produktionsnetzwerke/">Fachgespräch Geschlechtergerechte Produktionsnetzwerke fällt aus</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.marie-schlei-verein.de">Marie-Schlei-Verein e.V.</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>[av_heading heading=&#8217;Das Fachgespräch am 12. November 2019 in Berlin, zu Wirtschaft, Menschenrechte und Gender, gemeinsam mit der FES, fällt leider aus&#8216; tag=&#8217;h3&#8242; link_apply=&#8220; link=&#8217;manually,http://&#8216; link_target=&#8220; style=&#8220; size=&#8220; subheading_active=&#8220; subheading_size=&#8217;15&#8216; margin=&#8220; padding=&#8217;10&#8216; color=&#8220; custom_font=&#8220; custom_class=&#8220; admin_preview_bg=&#8220; av-desktop-hide=&#8220; av-medium-hide=&#8220; av-small-hide=&#8220; av-mini-hide=&#8220; av-medium-font-size-title=&#8220; av-small-font-size-title=&#8220; av-mini-font-size-title=&#8220; av-medium-font-size=&#8220; av-small-font-size=&#8220; av-mini-font-size=&#8220; av_uid=&#8217;av-358s27&#8242;][/av_heading]</p>
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<p>Es wird nach einem neuen Termin im Frühjahr 2020 gesucht</p>
<p>Foto/Bild (C) Pixabay person-690245_640, womens-power-2051424_640 zu freien kommerziellen Nutzung<br />
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