Afrikanische Frauen brauchen unsere Hilfe

Der schreckliche Angriffskrieg Russlands gegen die Ukraine tötet Menschen und Zukunft. Der Krieg nimmt Menschen Lebenschancen in allen Teilen der Welt, gerade auch in Afrika. Nach Covid-19, Armut, Hunger und Gewalt drohen neue Hungersnöte in Afrika. Viele Kinder gehen nicht mehr zur Schule, weil ihre Mütter das Schulgeld nicht bezahlen können. Dennoch engagieren sich mutige Frauen in Projekten, um das eigene Überleben und das ihrer Familien zu organisieren. Unsere Projektpartnerinnen in Afrika, Asien und Lateinamerika kämpfen unermüdlich für eine bessere Zukunft.

Die Ernährungslage in Afrika ist unsicher und wird durch die ausbleibenden Weizen-, Mais- und Düngemittel-Importe aus Russland und der Ukraine zusätzlich erschwert. 20 extrem arme ugandische Frauen, die im Großraum Kiburara nördlich von Kasese leben, haben sich zusammengeschlossen und werden unter Anleitung der Frauenorganisation Anasi Farmers Association in ökologischem Gemüseanbau ausgebildet. Sie erhalten auch Arbeitsmaterial wie Schubkarren und gentechnikfreies Saatgut. Die Frauen lernen, wie Pflanzen richtig gepflegt und Dünger hergestellt werden kann. Um das Gemüse, wie nahrhaften Kohl, später besser vermarkten zu können, werden die Frauen zusätzlich in einfacher Buchführung geschult. Auch Ernährung und Lebensmittelmanagement sowie Menschenrechte, Geschlechtergleichstellung, SDG5 und Frauenrechte stehen auf dem Lehrplan. Die Frauen haben Spargruppen gebildet, damit sie Rücklagen für ihre weitere wirtschaftliche Entwicklung bilden können. Ziel ist es, das tägliche Einkommen von einem auf mindestens drei USD zu erhöhen.             

Der Marie-Schlei-Verein, eine gemeinnützige Nichtregierungsorganisation, kooperiert mit Frauengruppen und trägt solidarisch zu Women‘s Economic Empowerment bei, vor allem über berufliche Qualifizierung und notwendige Investitionen im Obst- und Gemüseanbau, in Tier- und Fischzucht, Milch-, Blumen und Bäckerei-Produktion sowie in IT-Ausbildung und Handwerk. Wir bitten sehr herzlich um Ihre Unterstützung. Wir leben in einer Welt und tragen eine gemeinsame Verantwortung füreinander.

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