Reise Kenia, Projekt: Mama Helena

Professor Dr.h.c. Christa Randzio-Plath

Trotz der schwierigen Reise- und Einreisebedingungen gelang bereits der 1. Termin mit dem landwirtschaftlichen Forschungsinstitut KARI bei der Universität Kisii.

Der zuständige Experte John Owuor-ORW- 0724681- 162   ist ein Wissenschaftler, der sich auf die Bodenbeschaffenheit von Land spezialisiert hat, das für den Teichbau genutzt werden soll. Es werden Bodenproben entnommen und im Labor untersucht. Alle Teiche, die Mama Helena mit den Teichgruppen einrichtet, sind durch die Bodenprüfung gegangen und haben die Erlaubnis aus wissenschaftlicher Sicht als Voraussetzung für die behördliche Genehmigung erhalten. Dabei wird insbesondere auf die Bodenpest durch Termiten geachtet und den Prozentsatz von Lehm in der Erde.  Die HomaBay-Region ist wegen des hohen Grundwasserspiegels besonders für die Anlage der Fischteiche geeignet. KARI, KARLO und das Fischereiministerium auf der County-Ebene arbeiten eng zusammen und beraten zivilgesellschaftliche Projekte. Das Führungsteam von Mama Helena war bei den Gesprächen dabei ebenso der Fischexperte Daniel vom Fischereiministerium. Es wird versucht, das Fischteicheprojekt zu optimieren, weil die Ernährungslage der Bevölkerung entsprechende Schritte verlangt. Deswegen fördert inzwischen auch die Regierung zur Verbesserung der Ernährungslage Fischteichprojekte. Eine Fischteichgruppe von Mama Helena, die mit Mitteln vom Marie-Schlei-Verein den ersten Fischteich aufgebaut hat, konnte den Zuschlag zu einem weiteren Fischteich regierungsfinanziert gewinnen.

Die Gruppendiskussion mit diesem Projekt Freitagabend war sehr lebhaft und unterstrich die ökonomischen Notwendigkeit für das Projekt. Außerdem war es eindrucksvoll, festzustellen, dass hier wie in allen anderen Fischteichprojekten die Frauen die Schwerstarbeit von Fischteichaushebung- zwischen 1.2-17. m und den dazugehörigen Dammbau um den Teich selbst durchgeführt haben.  Außerdem erbringen die Frauen Vorleistungen, weil mit ersten Ergebnissen erst in sechs Monaten zu rechnen ist. Die ausgesetzten Fingerlinge werden bei einer privaten Gesellschaft erworben, die ein Quasi- Monopol hat. Wegen der Qualität der Fische dürfen die Frauen nur mindestens Zwei-Wochen-alte Fingerlinge kaufen. Sie werden dreimal täglich gefüttert, ohne jede chemischen Zusätze. Meistens handelt es sich um Silberfisch oder Reisschalen, die zusätzlich zur Düngung der Teiche mit Kuhdung oder Hühnerkot genutzt werden. Ziel ist, möglichst alle 1000

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