Solidarität ist die Zärtlichkeit der Völker – Solidarität ist mehr denn je gefordert

Ihre Solidarität mit den Menschen in der Ukraine erklärte die Mitgliederversammlung des Marie-Schlei-Vereins am 09.04.2022, der 1984 gegründeten gemeinnützigen Nichtregierungsorganisation.  Der Angriffskrieg Russlands wie auch die Gewalt und Verbrechen an Zivilisten und die Vergewaltigungen der Frauen wurden scharf verurteilt. Aber auch in Afrika, Asien und Lateinamerika brauchen Frauen Solidarität. Insbesondere die afrikanische Bevölkerung ist durch den Krieg Hungernöten ausgesetzt.

Die Mitgliederversammlung vom Marie-Schlei-Verein wählte den Vorstand des Marie-Schlei-Vereins: erste Vorsitzende: Prof. Dr. h.c. Christa Randzio-Plath; stellvertretende Vorsitzende: Shantha Chaudhuri, Carola Niemann, Karin Roth, Dr. Wilma Simon und Mechthild Walz.

66 Projekte halfen Frauen im Coronajahr 2021 aus der Armutsfalle. Stolz und selbstbewusst sind die Partnerinnen des Marie-Schlei-Vereins, die Blumen in Nepal züchten, Brote, Pizza und Gebäck auf den Philippinen oder in El Salvador oder Ostafrikanischen Staaten wie Kenia und Uganda backen. Auch Computerausbildungen wurden in Guinea, Uganda und Südafrika angeboten. Gemüsebäuerinnen konnten durch die Unterstützung des Marie-Schlei-Vereines nicht nur ihr Überleben organisieren, sondern das Biogemüse oder ihren Käse der Dorfbevölkerung verkaufen, die wegen des Lockdowns die Märkte nicht mehr besuchen durfte. Ihre schlimme Lage insbesondere in den Andenstaaten und in ostafrikanischen Staaten haben sie erfolgreich gemeistert. Deswegen begrüßt der Marie-Schlei-Verein, dass auch Deutschland eine feministische Entwicklungspolitik verfolgen will, um das Empowerment von Frauen zu fördern. Insbesondere die wirtschaftliche Stärkung der Frauen verändert strukturelle Diskriminierung wie das bereits Schweden und Kanada seit Langem tun. Gerade 2022 bringt neue Herausforderungen für das Überleben in afrikanischen Staaten, weil Dürre und andere Naturkatastrophen verstärkt auftreten und es an erforderlichen Getreidelieferungen weltweit fehlt. Auch in unseren Projektländern Kenia und Äthiopien zum Beispiel drohen Menschen zu verhungern. Die UN-Organisationen rufen daher zu Recht zu mehr Solidarität auf, der Marie-Schlei-Verein auch.

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