Pressemeldung zum 1. Mai 2021: Tag der Arbeit, Tag der Solidarität

Der Tag der Arbeit 2021 steht unter dem Motto: „Solidarität ist Zukunft“.

Der Ausweg aus der aktuellen Krise sowie die Antwort auf die vielfältigen Herausforderungen in der Arbeitswelt und der Gesellschaft liegen- so der Deutsche Gewerkschaftsbund – in dem zentralen Wert, den Gewerkschaften leben: Solidarität. Solidarität ist – so die Vorsitzende des Marie-Schlei-Vereins  Professor Dr. h.c. Christa Randzio-Plath – die Zärtlichkeit der Völker. Der gemeinnützige Marie-Schlei-Verein unterstützt deswegen Frauenausbildungs- und Armutsbekämpfungsprojekte in Afrika, Asien und Lateinamerika, selbst in Zeiten der Corona- Pandemie. Auch 2020 konnten in 44 Projekten 2.390 Frauen unterstützt werden.

Milliarden Menschen feiern trotz Corona den Tag der Arbeit. Arbeit ist zu einem kostbaren Gut geworden. Die Pandemie hat 2020 umgerechnet allein mindestens 255 Millionen Arbeitsplätze in Vollzeitbeschäftigung gekostet, weil 8,8% der Weltarbeitsstunden verloren wurden (Zahlen: Internationale Arbeitsorganisation ILO). Die Entwicklung hält 2021 an. Dabei sind die Arbeitsplätze und Arbeitsstunden von Frauen doppelt so stark betroffen wie die von Männern.  Das gilt auch für die Projektländer vom Marie-Schlei-Verein:  In Peru fördert der Marie-Schlei-Verein landwirtschaftliche Projekte, Käseproduktion, Abfallwirtschaft, eine Wäscherei und einen Kantinenbetrieb. Die Regierung beschloss immer wieder radikale Maßnahmen. Es gab keinerlei Mobilität. Deshalb sanken das Arbeitseinkommen um 56% und die Arbeitsstunden um 59%. 37% mehr Arbeitslosigkeit ist das Ergebnis. Die Projektfrauen dürfen nicht in die Projekte. Weniger dramatisch ist die Lage in Südafrika, wo ein einjähriges Ausbildungsprogramm für Schulentlassene begonnen worden ist. Aber 12% der Arbeitsplätze für Frauen gingen dort verloren. Viel besser ist es im asiatischen Vietnam, wo 2020 nur 9% der Arbeitsstunden bei fast gleich vielen Männern wie Frauen verloren gingen, aber nur 7% des Arbeitseinkommens eingebüßt wurden.

Die Frauen in den Projekten hoffen, wie der Marie-Schlei-Verein, dass die Pandemie überwunden werden kann und ein besseres Arbeiten und Leben nach der Pandemie Wirklichkeit wird.

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