Gemeinsam für eine saubere Umwelt auch in 3500 Meter Höhe

Vermüllt sind auch die Anden, vor allem durch Plastikmüll. 25 arme indigene Anden-Frauen in Juliaca, Peru, ziehen in Partnerschaft mit dem Marie- Schlei-Verein die Reißleine für nachhaltige Entwicklung! So die Vorsitzende der gemeinnützigen Nichtregierungsorganisation Professor Dr. h.c. Christa Randzio-Plath. Für den Marie-Schlei-Verein hat das Projekt Vorbildfunktion für den Zusammenhang zwischen ökologischer und sozialer Nachhaltigkeit. Die Frauen sammeln und recyceln PET – Plastik wird gesammelt, wiederverwertet und begleitende Rundfunksendungen mit dem Namen „Planeta limpia“ (sauberer Planet) sowie Informationsflyer sensibilisieren, vermitteln Wissen für einen verantwortungsvollen Umgang mit den natürlichen Ressourcen und fordern zur Beteiligung auf.

 Müllabfuhr, öffentliche Mülleimer oder Pfand- und Recyclingsysteme gibt es in den Andenhöhen nicht. So wird der Müll zumeist auf die Straße geworfen, am Stadtrand abgeliefert oder – extrem schädlich für Mensch und Umwelt – eigenhändig verbrannt. Gleichzeitig werden die Frauen in dem gemeinsamen Projekt beruflich im Recycling – technisch als auch unternehmerisch – qualifiziert, um ein Einkommen zu erzielen, das ihnen einen Ausweg aus der Armut und ein Einkommen für sich und ihre Familien gewährleistet!