„UN-Entwicklungsziel Geschlechtergerechtigkeit – Wo stehen wir?“

Der Internationale Frauentag 2022 will gegen Krieg und Gewalt, für Frieden und Gleichstellung engagieren. Unsere Solidarität gilt allen ukrainischen Frauen, aber auch den mutigen russischen Frauen und allen Frauen, die sich weltweit überall in Afrika, Asien und Lateinamerika auch vor Ort gegen Gewalt, Militarismus, Krieg und Unterdrückung einsetzen.

Der Marie-Schlei-Verein als 1984 gegründete gemeinnützige Nichtregierungsorganisation trägt zur Bekämpfung von Armut, Ausbeutung, Gewalt und Hunger durch seine vielen Projekte zum Empowerment von Frauen bei wie es die UN- Nachhaltigkeitsagenda in Ziel 5 fordert. 2021 konnten wir fast 3000 Frauen in 61 Projekten trotz Covid-19 unterstützen und die Projekte zum Erfolg bringen. Internationale Solidarität ist wichtig und stärkt die Frauen, die ihr Leben und das Leben in ihrer Gemeinschaft ändern wollen. Ein Bäckereiprojekt der 30 Frauen der Dodi-Gruppe in Kitabu, Uganda, macht Frauen stolz und ökonomisch stärker. Erfolgreich sind auch 200 Frauen von Aloha Social Services Bangladesch im Petnita-Distrikt, die Enten züchten, Schneidereiwerkstätten aufbauen oder Tierhaltung betreiben. Die 70 Frauen von CIDER, Peru, stellen Frischkäse her und vermarkten ihn zunehmend besser. Trotz der Covid-19- Pandemie hielten die Frauen durch und an ihren Projekten fest. Sie brauchen unsere Unterstützung. Wir als Marie-Schlei-Verein helfen helfen, als Hilfe zur Selbsthilfe. Wir brauchen Ihre Unterstützung.

Das Motto zum 8.März 2022 ist nicht so einheitlich wie in früheren Jahren, weil zu viele Herausforderungen Antworten, vor allem Antworten der Frauen brauchen: Frieden, Klima, Arbeit, Ungleichheit und Ungerechtigkeit.

Auch 2022 ist die Geschlechterungleichheit nicht überwunden, weil sich trotz großer Fortschritte in einzelnen Bereichen wie Gesundheit und Bildung strukturelle Diskriminierung hartnäckig fortsetzt. Mehrfachdiskriminierungen von Frauen sind nach wie vor aktuell, obwohl im vergangenen Jahrzehnt 100 Rechtsreformen in 89 Staaten durchgeführt sind, um die Gleichberechtigung zu fördern. 25 Staaten änderten sogar ihre Verfassung. Aber es entscheiden über Krieg und Frieden, über Armut, Reichtum und Verteilungsgerechtigkeit Männer: Nur 10% der Regierungschefs, nur 25% der Abgeordneten und 10% der wichtigsten Wirtschaftsbosse sind Männer.

Geschlechtergleichstellung für ein nachhaltiges Morgen

Geschlechtergleichstellung für ein nachhaltiges Morgen muss uns alle zusätzlich motivieren und engagieren. Schließlich tragen die Frauen die Hälfte des Himmels und der Erde. Geschlechterungleichheit und Geschlechterungerechtigkeit sowie der Klimawandel zählen zu den größten aktuellen Herausforderungen. Ohne Geschlechtergerechtigkeit ist aber ein nachhaltiges Morgen nicht möglich. Wir müssen alle dazu beitragen. Jeder gemeinschaftliche oder individuelle Beitrag zählt. Gebraucht wird aber das Bekenntnis der Weltgemeinschaft wie das die UN zur Positionierung zum Ende des Plastikmülls so eindrucksvoll bewiesen haben. In Peru und in Mali haben wir übrigens Plastikmüllverarbeitungsprojekte!

Die UN- Berichte zeigen, dass Staaten mit mehr Frauen auf Regierungsverantwortung auf allen Ebenen besseren Umwelt- und Klimaschutz betreiben. Sie bemühen sich um ganzheitliche Lösungsansätze. Diesen Hoffnungsschimmer wollen wir auch am Internationalen Frauentag 2022 mit Glanz versehen. Wir leben in der Einen Welt. Frauensolidarität wird überall gebraucht und kennt keine Grenzen.

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