Zoom-Gespräch mit Dr. Bärbel Kofler, MdB,seit 1.März 2016 Beauftragte der Bundesregierung für Menschenrechtspolitik und Humanitäre Hilfe

Zum Zoom-Gespräch mit Dr. Bärbel Kofler, MdB, seit 1.März 2016 Beauftragte der Bundesregierung für Menschen-rechtspolitik und Humanitäre Hilfe

Am 10.06.2021, 18.30 bis 19.30 Uhr, Einwahl ab 18.15 Uhr

Zoom-Link: https://us02web.zoom.us/j/87806675530?pwd=bDNyM3oyczY2SUt-VZWhnYzJIOHI0Zz09

Meeting-ID: 878 0667 5530, Kenncode: 021293

Zum Thema: Frauenrechte sind Menschenrechte, auch in Entwick-lungsländern: Dr. Bärbel Kofler im Gespräch mit Professor Christa Randzio-Plath, Vorsitzende des Marie-Schlei-Verein
Literaturhinweis:Frauenrechte sind Menschenrechte – weltweit – Alte Gefahren, Neue Herausforderungen“, Schüren-Verlag

Die Pandemie verschärft Ungleichheiten und Geschlechterstereotype. Gewalt gegen Frauen nimmt massiv zu genauso wie Mädchenheira-ten, Frauenarmut und Frauenunterdrückung. Jede Diskriminierung ist eine Menschenrechtsverletzung. Wenn Frauenrechte verletzt werden, werden Menschenrechte verletzt. Fragen:

1. In Covid-19- Zeiten sind Frauenrechte erneut in Gefahr. Wie kann eine Menschenrechtsbeauftragte der Bundesregierung national und international agieren?

2. Frauenrechte in Entwicklungsländern sind besonders gefährdet. Se-xuelle Selbstbestimmung ist nicht gewährleistet. Gewalt nimmt massiv zu, auch das Verbot von Kinderheiraten zieht nicht mehr z.B. in Af-rika. Muss aus menschenrechtlicher Sicht nicht mehr (und was) zur sexuellen Selbstbestimmung der Frauen getan werden?

3. Die WHO hat Gewalt gegen Frauen als schlimmste Pandemie be-zeichnet. Was muss weltweit getan werden? Wie steht es mit Deutschlands Beiträgen?

4. Wie können internationale Konventionen zur Geschlechtergerech-tigkeit beitragen? In Deutschland sind weder die UN- Menschenrecht-serklärung noch die UN- Frauenrechtskonvention bekannt und umge-setzt. Die UN-Behinderten-Konvention und UN-Kinderrechtskonven-tion folgen dem Muster UN- Frauenrechtskonvention und werden in Deutschland offensiv umgesetzt. Warum nicht auch Frauenrechte?

Hinweise zur Teilnahme:

Die Veranstaltung findet im digitalen Raum statt. Die Zugangsdaten für die Veranstaltung werden spätestens am Tag der Veranstaltung an alle, die teilnehmen möchten, per E-Mail verschickt.

Für die Teilnahme an der Veranstaltung wird ein Computer, Tablet oder Smartphone mit Internetanschluss, Lautsprecher, Mikrofon und Kamera benötigt. Falls vorhanden empfehlen wir die Nutzung eines Headsets und eines Ethernet-Kabels für eine stabilere Internetverbindung.

Zur Durchführung des digitalen Fachtags wird das Programm Zoom benutzt. Der Veranstaltung wird über den Browser beigetreten. Hierfür einfach den Link nutzen und nach Aufforderung den Zugangscode eingeben.

Die Veranstaltung ist bereits 10 Minuten vor Beginn geöffnet. Nutzen Sie diese Zeit gerne, um um sich einzuloggen und mit dem Programm vertraut zu machen.

Die Veranstaltung wird nicht aufgezeichnet. Bitte verzichten Sie darauf, Screenshots und Mitschnitte von der Veranstaltung anzufertigen.

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