december, 2021

14dec18:0020:00Moved OnlineVirtual EventWomen Economic Empowerment in Peru130 Quechua Frauen aus der Region Puno gründen landwirtschaftliche Kooperativen – sie verarbeiten und verkaufen ihre Erzeugnisse selbst.

Event Details

130 Quechua Frauen aus der Region Puno gründen landwirtschaftliche Kooperativen – sie verarbeiten und verkaufen ihre Erzeugnisse selbst.

Mit Dr. Ana Besser, Revisorin der lateinamerikanischen Projekte des Marie-Schlei-Vereins. 

Ein Projekt der Asociación Feminina de Acción Saocial und dem Marie-Schlei-Verein.

130 Landfrauen aus La Perla und anderen Gemeinden auf dem Altiplano haben gelernt, ihre Alpakas selbst zu verarbeiten. Sie gerben die Felle und verarbeiten sie mit schönen Mustern zu Kissen und Teppichen. Sie stellen Trockenfleisch und Milchprodukte her. In einem weiteren Schritt haben sie gelernt, ihre traditionellen Getreidesorten Quinoa und Canihua zu verbessern und zu verarbeiten, zum Beispiel zu Frühstücksflocken. Im Anschluss an die Ausbildung gründeten sie kleine Kooperativen zur effektiven Vermarktung ihrer Produkte. Mit ihrem Verkaufszelt „mein faires Ökogeschäft“ erreichen sie sowohl städtische Märkte als auch entlegene ländliche Regionen. Auf den regionalen Messen erzielen sie ihr eigenes Einkommen und werben für ihre Produkte. 

Und sie tun noch mehr: sie geben ihr Wissen weiter, verbreiten die Kenntnisse von einem guten Umgang mit Pacha Mama und tragen so zu einer fairen ländlichen Entwicklung ihrer Region bei. 

Dr. Ana Besser nimmt uns in diesem Webinar mit auf 3.800 Meter über dem Meer. Sie erzählt vom Leben der Menschen in den Streusiedlungen um die Stadt Juliaca, vom Kochen, Essen und Feiern der Menschen. Sie erzählt auch von den Erfolgen der Frauen und ihrem Stolz, durch das Projekt ein eigenes Einkommen zu erzielen und dadurch unabhängiger zu sein. 

Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme.

Und hier, passend zum Thema und auf Wunsch von unserer Referentin Frau Dr. Besser, nochmals die Pressemitteilung von Prof. Dr. h.c. Randzio-Plath zum Weltbodentag:

Frauen bewahren die Erde  – Pressemitteilung zum 05. Dezember 2021 – Weltbodentag

Immer noch leben in Afrika und Lateinamerika Frauen überwiegend in ländlichen Regionen und gewährleisten Ernährungssicherheit. Daher entschließen sich immer mehr Frauen für ökologischen Gemüseanbau und werben für Biogemüse. Das nützt auch der Erde. Den Böden geht es schlecht. Versiegelung, Monokulturen, der Einsatz von Agrarchemie sowie der Klimawandel und seine Extremwetterereignisse zerstören die fruchtbaren Symbiosen der unzähligen Bodenlebewesen, die die Fruchtbarkeit unserer Böden ausmachen. Schätzungen des Bundesumweltamtes zufolge sind bereits 20-25% der Böden weltweit degradiert, also in ihrer Leistungsfähigkeit stark eingeschränkt. Jedes Jahr kommen weitere 5-10 Millionen Hektar hinzu.

 Dem wirken Frauen in Kenia, Uganda, Ghana und Mali mit ihren bodenschonenden und –bewahrenden Anbaumethoden entgegen. Die Partnerinnen aus Peru, El Salvador und Bolivien erinnern uns immer wieder daran, dass die Menschheit ohne Pacha Mama, ohne die Mutter Erde, nicht existieren kann. Für sie sind die Böden der fruchtbare Schoß, der alles Tote wieder zu sich nimmt, es recycelt und als Substrat dem Leben erneut zur Verfügung stellt. In ihren nachhaltigen Projekten vermeiden sie alle deswegen den Einsatz von Agrarchemie. Die Frauen setzen auf gute Fruchtfolge sowie sich ergänzende Mischkulturen, die ihre Böden beleben und die Fruchtbarkeit stärken. Bäume und Sträucher auf ihren kleinen Äckern helfen ihnen, Winderosion zu vermeiden. In ihren Projekten konzentrieren sich die Kleinbäuerinnen darauf, altes Wissen und traditionelles Saatgut wiederzubeleben und neue moderne Anbautechniken wie Tröpfchenbewässerung zu integrieren.

Prof. Dr. h.c. Christa Randzio-Plath, Vorsitzende Marie-Schlei-Verein: “Die Bio-Projekte sind ein Beitrag zu zukunftsfähiger und bodennachhaltiger Landwirtschaft, auf die gerade die arme ländliche Bevölkerung angewiesen ist.“

Hinweise zur Teilnahme:

  • Die Veranstaltung findet im digitalen Raum statt.
  • Für die Teilnahme an der Veranstaltung wird ein Computer, Tablet oder Smartphone mit Internetanschluss, Lautsprecher, Mikrofon und Kamera benötigt. Falls vorhanden empfehlen wir die Nutzung eines Headsets und eines Ethernet-Kabels für eine stabilere Internetverbindung.
  • Zur Durchführung der digitalen Veranstaltung wird das Programm Zoom benutzt. Der Veranstaltung wird über den Browser beigetreten. Hierfür einfach den zoom-Link nutzen und nach Aufforderung den Zugangscode eingeben.
  • Die Veranstaltung ist bereits 15 Minuten vor Beginn geöffnet.
  • Die Veranstaltung wird nicht aufgezeichnet. Bitte verzichten Sie darauf, Screenshots und Mitschnitte von der Veranstaltung anzufertigen.
  • Für die Verwendung der Software Zoom übernehmen die Veranstalter*innen keine Haftung. Die geltenden Datenschutzrichtlinien von Zoom können hier eingesehen werden: https://zoom.us/de-de/privacy.html
  • Für die Verarbeitung der Daten bei der Anmeldung gelten folgende Datenschutzbestimmungen https://www.marie-schlei-verein.de/datenschutzerklaerung/
  • Die Veranstalter*innen behalten sich vor, Personen mit rassistischen oder anderweitig menschenverachtenden oder diskriminierenden Äußerungen von der Veranstaltung auszuschließen.

Entwicklungsprojekte für Frauen – MARIE-SCHLEI-VEREIN e. V.

Grootsruhe 4, D-20537 Hamburg

Tel. +49 40 4149 6992

Whatsapp +49 157 36234531

E-Mail marie-schlei-verein@t-online.de

Postfachbegrenzung: Ihre Mails erreichen uns mit Anhängen bis zu 10 MB.

Internet www.marie-schlei-verein.de

Time

(Tuesday) 18:00 - 20:00

Virtual Event Details

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