Willkommen beim Marie-Schlei-Verein

Der Verein fördert Frauenausbildungsprojekte in Kooperation mit Partnerorganisationen in Afrika, Asien und Lateinamerika. Zudem sensibilisiert er durch politische Bildungsarbeit die Öffentlichkeit in Deutschland für die Situation der Frauen aus den Ländern des Südens.

Frauen organisiert Euch!

Frauen organisieren ihr tägliches Leben und Überleben. Sie zählen auf unsere Solidarität. Die Unterstützung von Ausbildungsprojekten für Frauen ist ein Schritt auf dem Weg zur Reduzierung von Armut. Mit über 650 Projekten in den letzten 30 Jahren unterstützt der Marie-Schlei-Verein Frauen in ihrem täglichen Kampf ums Überleben. Sie tragen zur Bekämpfung von Armut und Unterentwicklung bei und zu einer gleichberechtigten Gesellschaft. Die Projekte sind so unterschiedlich wie die Frauen, die die Projekte planen und durchführen. Alle Frauen haben aber eins gemein: Sie wollen eine bessere Zukunft für sich und ihre Familien. Sie engagieren sich mit Mut, Kraft und Durchhaltevermögen, um das zu erreichen!

Sommer 2018: Wir unterstützen 50 arme Landfrauen auf ihrem Weg in die ökonomische Unabhängigkeit!
Afrikas Frauen stehen im Sommer 2017 im Mittelpunkt unserer Aktivitäten. Sie leiden in den ländlichen Gebieten an den Folgen des Klimawandels. Die Regenzeiten werden immer kürzer, das Bevölkerungswachstum in Kenia und Uganda verstärkt die Versorgungskrise. In unseren Afrika – Projekten in Kenia und Uganda arbeiten die Frauen hart und betreiben neben Getreideanbau und anderen landwirtschaftlichen Aktivitäten einen diversifizierten Bio-Gemüseanbau sowie die Anlage von Fischteichen, Algenverarbeitung und Bäckereien.
Armut ist sexistisch! Diese plakative Botschaft stimmt leider immer noch. Es ist ein Skandal, dass die hohen Einschulungsraten für Jungen und Mädchen in Kenia und Uganda gelobt werden. Gleichzeitig wird verschwiegen, dass viele Mädchen dem Schulunterricht eine Woche je Monat fernbleiben, da es für ihre Menstruationszeit keine erschwinglichen Binden gibt und ihre Arbeitskraft für die Feld- und Hausarbeit gebraucht wird.
Die 50 armen Landfrauen in Bukonzo West, Kasese, lachen, singen und laufen: ihr Mustergarten mit den Gemüsesetzlingen wie afrikanischen Auberginen, Kohl, Wurzeln, Tomaten, Paprika, wartet auf den Regen. Dann werden die Setzlinge ausgesetzt.
Die mit Mulch vorbereiteten Beete sind bereit. Mühsam schleppen die Frauen in der Hitze die Wasserflaschen und Kannen. Frauen sind nach Einschätzung der ugandischen Regierung die Ärmsten der Armen, vor allem in ländlichen Gebieten. Dort haben 27% der dauerhaft armen Haushalte einen weiblichen Haushaltsvorstand.
Mit der Frauenorganisation KAWOTRAC kooperiert der Marie-Schlei-Verein und fördert den ökologischen Gemüseanbau. Dabei hilft die Zusammenarbeit mit dem Landfunk in lokaler Sprache und vielen JournalistInnen. Mary Nziabake, die Projektleiterin, kann sich vor Anfragen nicht retten und wählt mit den Frauengruppen in den umliegenden Dörfern die teilnehmenden Frauen aus. Die Frauen sind voller Begeisterung bei den Ausbildungskursen und praktischen Übungen dabei. Sie geben ihr Wissen an andere Frauen weiter. Sie folgen eigenen Regeln, z. B. zu Hygiene, Sauberkeit und Pünktlichkeit. Die Gemeinderäte unterstützen das Projekt, da es die einseitige Ernährung mit Kasava oder Mais ausgleicht und über gute Ernährung zu guter Gesundheit beiträgt. Kitchen-Gardening ist nach Ansicht der Lanfrauen nützlich, weil es wenig Land beansprucht, mehrere Ernten im Jahr möglich sind und Gemüse gut zu vermarkten ist, so dass sie schnell ein kleines Einkommen erzielen. Die NRO arbeitet aktiv an der Beseitigung der Frauenarmut, vernetzt Frauengruppen und fördert Aufklärung, Familienplanung, Gleichstellung von Frau und Mann.
Den Frauen geht es um einen aktiven und selbstbestimmten Ausweg aus der Armut. Gleichzeitig wollen sie in ihrer Region zur Verbesserung von Gleichberechtigung und Ernährungssicherheit beitragen. Unsere Solidarität kann sie dabei unterstützen. Tragen Sie mit Ihrer Solidarität zur Verbesserung ihrer Lebensbedingungen bei – durch Hilfe zur Selbsthilfe.
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Wir verpflichten uns zu Transparenz!

Der Marie-Schlei-Verein hat sich freiwillig der Initiative Transparente Zivilgesellschaft angeschlossen. Lesen Sie hier mehr darüber